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Bibliothek des Forschungsbereichs Städtebau


Bibliothek vorübergehend geschlossen

Die Bibliothek des Forschungsbereichs Städtebau bleibt vorübergehend geschlossen.
Die Begründung dafür liegt in der Pensionierung der Leiterin, Frau Helga Tschiedl mit 29. Februar 2020. Unserem mehrfach geäußerten Wunsch einer Nachbesetzung wurde seitens Bibliotheksdirektion leider nicht entsprochen.

Wir arbeiten nun an einem möglichst ressourcenschonenden Organisationmodell innerhalb des Forschungsbereichs Städtebau, die Bibliothek in einem eingeschränkten Format den Studierenden und dem Fachkollegium künftig wieder zugänglich zu machen.

Das einstweilige Organisationsmodell bietet Studierenden und dem Fachkollegium aktuell die Möglichkeit Donnerstags, zwischen 09:00 und 12:00 Uhr, einen Termin zur Bucheinsicht und dem Scannen von relevanten Seiten zu vereinbaren. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich, sowie für die Rückgabe von Büchern, welche noch vor Bekanntgabe der aktuellen Richtlinien entlehnt wurden, die Studienassistenz des Forschungsbereichs Städtebau: susanne.stampf@tuwien.ac.at

Bitte erscheinen Sie pünktlich zu Ihrem vereinbarten Termin und geben Sie zeitgerecht bekannt, falls dieser nicht eingehalten werden kann!

Der Eingang zur Bibliothek befindet sich im Gang des HB2 Instituts, sprich den Haupteingang des Forschungsbereichs für Städtebau und Entwerfen passieren und einmal ums Eck.

Wir bitten bis dahin um Verständnis für die aktuelle Situation.
Team Städtebau


Bibliografischer Nachlass von Christoph Luchsinger an der Städtebau-Bibliothek

Im November 2019 verstarb Univ.Prof.i.R. Christoph Luchsinger völlig unerwartet in Wien. Als vielseitiger, bibliophiler Mensch hatte er über die Jahre seiner Tätigkeit in Lehre, Forschung und Praxis der Architektur und des Städtebaus hinweg eine bedeutende Sammlung an Fachbüchern zusammengetragen. Christoph Luchsingers Witwe Jasmina hatte im Frühjahr 2020 diesen wertvollen bibliografischen Nachlass dem Forschungsbereich Städtebau der TU Wien überlassen, verknüpft mit dem Wunsch, die Sammlung für Forschende und Studierende zugänglich zu machen.

Inhaltlich bildet der bibliografische Nachlass das Wirken von Christoph Luchsinger als Architekt, Stadtplaner, Redakteur, Forscher und Lehrender an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der Technischen Universität Wien ab, erlaubt aber auch Einblicke in seine vielfältigen persönlichen Interessen als kulturell und kulinarisch interessierter Mensch.

Der Nachlass versammelt vor allem theoretische Werke aus Architektur und Städtebau, Stadtporträts, Biografien namhafter Architekt_innen des 20. Jahrhunderts sowie kunsthistorische Monografien und Reihen mit einem Schwerpunkt auf die Schweiz. Ein besonderer Fokus der Sammlung liegt auf der klassischen Moderne und ihrer spezifisch italienischen Ausprägung, dem sogenannten Rationalismo. Die wertvolle Sammlung umfasst knapp 1000 Einzeltitel, bestehend aus Büchern, Reihenwerken, Monografien, Zeitschriften, Sonderdrucken und Hochschulschriften – darunter zahlreiche Erstausgaben, viele davon sind bisher kaum in österreichischen Bibliotheken aufzufinden.

Dieser bibliografische Nachlass von Christoph Luchsinger wurde im Lauf des Sommers 2020 von Stefan Kubin gesichtet und aufgearbeitet. Eine repräsentative Auswahl von ca. 270 Bänden bildet die thematische Vielfältigkeit der gesamten Sammlung ab und ist nun physisch in der Fachbibliothek des Forschungsbereiches Städtebau der TU Wien aufgestellt.

Bedingt durch die aktuell geltenden Sicherheitsbestimmungen im Rahmen der Covid19-Schutzmaßnahmen kann der bibliografische Nachlass von Christoph Luchsinger derzeit nur eingeschränkt genutzt werden. Eine Einpflegung des bibliografischen Bestands in den Online-Katalog der Bibliothek der TU Wien wird angestrebt, ist jedoch aufgrund mangelnder Personalressourcen derzeit leider noch nicht möglich.

Team Städtebau, TU Wien