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Block III – Ringvorlesung Städtebau und Grundlagen der Landschaftsarchitektur

Mit Montag, dem 23. November 2020, beginnt der dritte Vorlesungsblock der Ringvorlesung Städtebau und Grundlagen der Landschaftsarchitektur. Die Vorlesungen werden jeweils online via Zoom ID 975 2464 8332 abgehalten und sind danach zwei Wochen lang via Tuwel abrufbar.

Falls Sie nur die Vorlesungsreihe besuchen und keinen Zugriff auf den Tuwel-Kurs haben, wenden Sie sich bitte an die StudienassistentInnen der Landschaftsplanung.

Mit den Einheiten des dritten Vorlesungsblocks soll Studierenden eine Einführung in jene Thematiken vermittelt werden:

MO 23. November, 18.00 Uhr / Städtebau
Harald Frey – Mobilität und Verkehr 

DI 24. November, 18.00 Uhr / Städtebau
Robert Korab – Städtebau und Klimawandel II
Praktische Beispiele für Städtebau und Klimwandel

MI 25. November, 18.00 Uhr / Städtebau
Kurt Hofstetter- IBA-Wien 2022 Neues soziales Wohnen
Beiträge zur nachhaltigen Quartiersentwicklung

DO 26. November, 18.00 Uhr / Städtebau
Alexander Daxböck, Gerhard Flora – Darstellungstechnik 

FR 27. November, 18.00 Uhr / Städtebau
Benni Eder – Städtische Konstellationen


Block II – Ringvorlesung Städtebau und Grundlagen der Landschaftsarchitektur

Mit Dienstag, dem 27. Oktober 2020, beginnt der zweite Vorlesungsblock der Ringvorlesung Städtebau und Grundlagen der Landschaftsarchitektur. Die Vorlesungen werden jeweils online via Zoom ID 975 2464 8332 abgehalten und sind danach zwei Wochen lang via Tuwel abrufbar.

Falls Sie nur die Vorlesungsreihe besuchen und keinen Zugriff auf den Tuwel-Kurs haben, wenden Sie sich bitte an die StudienassistentInnen der Landschaftsplanung.


Mit den Einheiten des zweiten Vorlesungsblocks soll Studierenden eine Einführung in jene Thematiken vermittelt werden:

DI 27. Oktober, 18.00 h / Städtebau
Thomas Madreiter – Stadtentwicklung in Zeiten der Krise

MI 28.Oktober, 18.00 h / Städtebau
Robert Korab – Städtebau und Klimawandel I
Allgemeine Prämissen zu Städtebau und Klimawandel

DO 29. Oktober, 18.00 h / Städtebau
Gernot Mittersteiner – Entwurfsmethodik Pattern Language

FR 30. Oktober, 18.00 h / Städtebau
Iris Kaltenegger – Europan
Antworten der jungen Generation zur produktiven Stadt


Studentische_r Mitarbeiter_in gesucht!

Am Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen, Forschungsbereich Städtebau und Entwerfen, der TU Wien suchen wir voraussichtlich ab sofort eine engagierte Persönlichkeit als Studienassistenz für den Bereich Forschung und Verwaltung, sowie die Betreuung der EDV-Infrastruktur. Diese Stelle ist vorerst bis 31.1.2021 (Karenzvertretung) befristet, es besteht die Möglichkeit einer Verlängerung auf insgesamt 4 Jahre, längstens jedoch bis zum Abschluss des Master- oder Diplomstudiums.

Detaillierte Informationen finden Sie bis zum Ende der Bewerbungsfrist, am 29.10.2020., auf der Jobplattform der TU Wien.

Der FB Städtebau freut sich über eine Vielzahl an Bewerbungen!


Stadt im Klimawandel Vortragsreihe

Der Forschungsbereich Städtebau lädt im Rahmen der VU Stadt im Klimawandel von Robert Korab zu den zugehörigen Vorträgen via Zoom ein. Diese finden an den folgenden Terminen jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr, statt:

DI 13.10.2020
DI 27.10.2020
DI 10.11.2020
DI 24.11.2020
DI 15.12.2020

Der Link des Zoom Meetings lautet: https://tuwien.zoom.us/j/98451027805

Die VU Stadt im Klimawandel behandelt die Bedeutung der städtischen Ökosysteme und siedlungsökonomischen Zusammenhänge, sowie deren Relevanz für Städtebau und Architektur. Dabei sollen stadtplanerische, städtebauliche und objektplanerische Strategien und Maßnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas („mitigation“) und zur Klimawandelanpassung („adaptation“) in der Planungspraxis vermittelt werden.

Der FB Städtebau freut sich über rege Teilnahme!


Einladung zu Vorträgen der Großen Entwerfen

Im Rahmen der Großen Entwerfen Informal is the new normal und Indonesien – Die Wohnungsfrage II, lädt der Forschungsbereich Städtebau zu den folgenden englischsprachigen Vorträgen via GotoMeeting ein:

Yogyakarta City & Its History (Dr. Ikaputra)
Mittwoch 14.Okt.2020:  13:00 Uhr 

„Wild“ Vienna (Friedrich Hauer & Andre Krammer)
Donnerstag 15.Okt.2020: 14:00 Uhr 

The Kampung: Indonesian Urban Settlement (Dr. Arhya Nareswari)
The Urban Housing & Transit Oriented Development (Dr. Dyah Titisari Widyastuti)
Mittwoch 21. Oktober: 13:00 Uhr
Freitag 23.Okt.2020: 13:00 Uhr

Vienna Social Housing (Michael Rieper)
Mittwoch 4. Nov. 2020 13:00 Uhr

Too small, too big, too ugly: minimal housing standards and the problem of poverty (Catalin Berescu)
Mittwoch 11. Nov. 2020 13:00 Uhr

 

Die Vorträge sind jeweils unter diesem GotoMeeting Link aufrufbar: https://global.gotomeeting.com/join/135563293

Block I – Ringvorlesung Städtebau und Grundlagen der Landschaftsarchitektur

Mit Montag, dem 05. Oktober 2020, begann der erste Vorlesungsblock der Ringvorlesung Städtebau und Grundlagen der Landschaftsarchitektur. Die Vorlesungen wurden jeweils online über Zoom abgehalten und sind noch bis 18.10.2020 via Tuwel abrufbar.

Falls Sie nur die Vorlesungsreihe besuchen und keinen Zugriff auf den Tuwel-Kurs haben, wenden Sie sich bitte an Raimund Amesberger.


Mit den Einheiten des ersten Vorlesungsblocks sollte Studierenden eine Einführung in die Thematik vermittelt werden:

MO 5. Oktober, 18.00 h / Städtebau
Erich Raith – Stadtmorphologie Typus und Topos 

DI 6. Oktober, 16.30 h / Grundlagen der Landschaftsarchitektur
Norbert Trolf – Einführung / Wozu Freiräume / FR Funktionen im urbanen Umfeld, FR Qualität 

DI 6. Oktober, 18.00 h / Städtebau
Angelika Psenner – Methoden der Stadtanalyse I

MI 7.Oktober, 18.00 h / Städtebau
André Krammer – Methoden der Stadtanalyse II
Von der Analyse zum Konzept

 DO 9. Oktober, 18.00 h / Städtebau
Studierende Studio Städtebau 19/20 – Panorama 9×9
Ausgewählte Studierendenarbeiten des WS 19/20
Moderation Johannes Bretschneider, Nela Kadic, Max Utech

Wintersemster 2020-21

Lehrveranstaltungen des Forschungsbereichs Städtebau im WS 2020/21

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen sind via TISS abrufbar! 


Entwerfen WS 20-21

Die Mustersprache – Großes Entwerfen 10 ECTS UE
Betreuung: Gernot Mittersteiner (Gastprofessur), Marcus Mitterdorfer
Tutorin: Magdalena Klaus

Indonesien / Die Wohnungsfrage II – Großes Entwerfen 10 ECTS UE
Betreuung: Nariman Mansouri, Michael Rieper, Markus Tomaselli

Informal is the new normal – Großes Entwerfen 10 ECTS UE
Betreuung: Catalin Berescu, Mamica Burda

50 Jahre Gartenstadt Puchenau – Großes Entwerfen 10 ECTS UE
Betreuung: Sebastian Sattlegger
(mit zugehöriger Exkursion)

Wien Metrolab Dichte – Stegreifentwerfen 2,5 ECTS UE
Betreuung: Stefan Mayr, Nela Kadic

Paris  – Stegreifentwerfen 2,5 ECTS  UE
Betreuung: Angelika Psenner, Max Utech
(mit zugehöriger Exkursion)


Modul Tourismus WS 20-21 – 10 ECTS

Koordination: Michael Surböck

• Tourismus und Raumplanung: Rechtliche Grundlagen – Agnes Feigl
• Entwicklung und Sonderformen des Tourismus – Bibiane Hromas, Michael Surböck
• Temporäre Wohnformen im Tourismus – Herbert Keck
• Event + Stadt + Tourismus – Robert Kaspar
• Sondergebiete der Planung im Tourismus – Wolfgang Gerlich
• Exkursion Tourismus – Bibiane Hromas, Michael Surböck


Weitere Lehrveranstaltungen im WS 20-21

Städtebau Studio – 6 ECTS, UE
Koordination: Nela Kadic, Johannes Bretschneider
20 BetreuerInnen Städtebau, 20 BetreuerInnen Landschaftsplanung

Städtebau – 1,5 ECTS, VO
Ringvorlesung mit 16 Vortragenden
Koordination: Nela Kadic, Johannes Bretschneider, Andreas Hofer

Wahlseminar: Das Hochhaus als urbaner Player – 4,0 ECTS, SEM
Andre Krammer

Geschichte und Theorie der Stadt – 2,5 ECTS, VO
Bohdan Tscherkes

Stadt im Klimawandel – 2,5 ECTS, VU
Robert Korab

Ungeplante Stadtentwicklung –  2,5 ECTS, VU
Andreas Hofer

Workshop Städtebau – 3,0 ECTS, VU
Angelika Psenner, Sebastian Sattlegger

DiplomandInnenseminar – 2,5 ECTS, SE
Andreas Hofer, Angelika Psenner, Michael Surböck, Markus Tomaselli

Privatissimum – 2,5 ECTS, SE
Angelika Psenner, Klaus Semsroth

Vertiefungsseminar Städtebau und Landschaftsplanung – 4 ECTS, SEM
Angelika Psenner

Basic Skills im Umgang mit Organisationen – 3,0 ECTS, VU
(Transferable Skills) Michael Kasenbacher



Bibliothek vorübergehend geschlossen

Die Bibliothek des Forschungsbereichs Städtebau bleibt vorübergehend geschlossen.

Die Begründung dafür liegt in der Pensionierung der Leiterin, Frau Helga Tschiedl mit 29. Februar 2020. Unserem mehrfach geäußerten Wunsch einer Nachbesetzung wurde seitens Bibliotheksdirektion leider nicht entsprochen.

Wir arbeiten nun an einem möglichst ressourcenschonenden Organisationmodell innerhalb des Forschungsbereichs Städtebau, die Bibliothek in einem eingeschränkten Format den Studierenden und dem Fachkollegium künftig wieder zugänglich zu machen.

Wir bitten bis dahin um Verständnis für die aktuelle Situation.
Zur Rückgabe entlehnter Bücher kontaktieren Sie bitte das Sekretariat des Forschungsbereichs Städtebau.


100 Ideen für Wien : roundup

„25 Jahre 100 Ideen für Wien – Der Fall des 50 Jahre andauernden Eisernen Vorhangs im Jahre 1989 hat eine große Transformationswelle in der Stadt Wien ausgelöst. Teil davon ist die 1992 entstandene erste Fassung der 100 Ideen für Wien. 25 Jahre danach werden die Ideen wieder neu aufgegriffen und bewertet.“

Haben Gastprofessor Hubert Klumpner und sein Partner Michael Walczak mit ihren einleitenden Worten zum Sommerentwerfen 100 Ideen für Wien Interesse geweckt?

Der Scan des unten angeführten QR Codes leitet auf die Website mit Bildmaterial und Text zum Roundup des Entwerfens weiter und zeigt, wie anhand von Exkursionen durch Wien in der Stadt gearbeitet, geforscht, exploriert und entdeckt wurde.


retrofit_20 brigittenau

Inhalt

Das Projekt beschäftigt sich mit der Transformation von Wohnanlagen und Freiräumen der GemeindeWien aus den 1950er und 1960er Jahren in zukunftsfähige, urbane Lebensräume.

Der Begriff „retrofit“ steht in diesem Kontext für Erneuerung und Nachrüstung unter größtmöglicher Beibehaltung der vorhandenen Strukturen und deren Adaptierung für aktuelle und künftige Anforderungen ihrer Nutzer*Innen.

retrofit_20 brigittenau umfasst ein Stadtquartier von 5 Gemeindebauten im Umfeld des Bezirkszentrums Brigittenau: Johann-Kaps-Hof, Anton-Schmid-Hof, Johann Böhm Wohnhausanlage, Pappenheimgasse 29 und Karl-Michal-Hof.

retrofit_20 brigittenau ist ein akademisches Semesterprojekt (2019/20) von Studierenden und Lehrenden des Forschungsbereichs Städtebau TU Wien in Zusammenarbeit mit Plansinn und zahlreichen Akteur*Innen im Bezirk und der Wiener Stadtplanung.

TeilnehmerInnen

Moritz Hilgarth, Felix Erol Abiral, Alma Rapuca, Blerina Balaj, Natalia Polstovalova, Aleksa Pjevic, Martina Vittori, Do Hyoung Kim, Nikolaos Kouklakis, Călin Talabă, Ioana Morariu, Michel Simon, Jonathan Hagel, Matthias Aigner, Jenny Huynh-Minh, Carolina Turri, Anna Nosykova, Cosima Sima, Laura Sauter, Victoria Fricker, Skih Pao Yang, Cangir Abdurrahman (Studierende)

Andreas Hofer, Andrea Überbacher, Wolfgang Gerlich, Anasztazia Hujvan (Betreuung)

Projektpartner: Akteur*Innen im Bezirk Brigittenau / in der Wiener Stadtplanung

• Bezirksvorstehung Brigittenau: Bezirksvorsteher Hannes Derfler

• VHS Brigittenau: Direktor Ing. Karl Dwulit,

• wohnpartner-Team 1_2_8_9_20  Mag. Alexander Steffek,

• MA 17 – Stadt Wien Integration & Diversität Schwerpunktzentrum Nord

• Fairplay / Backbone Wien 20: Manuela Synek,

• GB* Gebietsbetreuung 1, 2, 7, 8, 9, 20 : Dipl.-Ing. Martin Forstner

• Nonconform Architektur vor Ort: Architekt Dipl.-Ing. Peter Nageler, Architekt MSc Oana Stancioiu

• IBA / Internationale Bauausstellung Wien: Dipl.-Ing. Rainer Zeitlinger, Dipl.-INg. Dr. Amila Sirbegovich,

• MA 21: Gabriele Berauschek, Dipl.-Ing. Ljuba Goger, Dipl.-Ing. Alexandra Rupp-Ebenspanger


Ausschreibung: Diplomarbeitsthemen

Folgende Themen werden mit Mai 2020 am FoB Städtebau ausgeschrieben. Die Bearbeitung kann in dt. oder engl. Erfolgen

  • Das gründerzeitliche Souterrain/Tiefparterre – 19th Century Souterrain/Basement
  • Stadtparterre, Paris – Urban Parterre, Paris
  • Stadtparterre, Graz – Urban Parterre, Graz

Hintergrund:

Seit einigen Jahren bereits stellt die Wiener Stadtparterre-Krise einen zentralen Schwerpunkt in der (lokalen) Stadtforschung dar, der nicht zuletzt auch die Stadtverwaltung selbst intensiv beschäftigt. Fließender und ruhender Verkehr machen den öffentlichen Raum zu einem für Stadtbewohner*innen unattraktiven Ort. Im Zusammenhang damit nimmt die Leerstandsquote im Erdgeschoß nach wie vor zu, sodass infolge noch mehr städtischer Raum in (Indoor)Stellplätze umgewandelt wird. So scheint das eigentliche urbane Leben sich immer weiter vom Stadtparterre zu entfernen.

Da die tatsächliche Situation um das Zusammenspiel von öffentlichem Raum und Bebauung derzeit nicht erhoben wird – dazu fehlt es an geeigneten Instrumenten – scheint die Stadtverwaltung über keine (wirklich effiziente) Handhabe für die Lenkung dieser Transformation zu verfügen. Konkrete Zahlen liegen weder zum Leerstand, noch zu privaten Erdgeschoßgaragen, Selfstorages oder anderen Unternutzungsformen vor.

In einer ersten Annäherung muss es also darum gehen das Potential des Stadtparterres zu untersuchen, es zu skizzieren und abzubilden. Eine gründliche Analyse der historischen Entwicklung erweist sich hier als besonders zielführend um die komplexen mikroanalytischen Zusammenhänge zu erforschen.

Zu diesem Themenfeld sind in den vergangenen Jahren bereits mehrere Arbeiten entstanden, siehe z.B.:

Berlin: http://repositum.tuwien.ac.at/obvutwhs/download/pdf/3764317?originalFilename=true
Prag: https://repositum.tuwien.ac.at/obvutwhs/download/pdf/3581560?originalFilename=true

Budapest: https://repositum.tuwien.ac.at/obvutwhs/download/pdf/4547000?originalFilename=true

 

Forschungsfeld:

Transformationen urbaner Räume // Stadtentwicklung des 19. u. beginnenden 20. Jhdts.

 

Aufgabe / Arbeitsplan / Zeitplan:

Es geht darum die Fakten hinsichtlich baulicher Struktur und Nutzungsstruktur zum jeweiligen Forschungsfeld zu erheben und anhand ausgewählter Areale (welche in Absprache mit der Betreuerin zu definieren sind) zu erforschen. Ein analytischer Entwurf ist fakultativ möglich.

 

Konkrete Fragestellungen:

Wie funktioniert das Stadtparterre bzw. das Souterrain? Welche Dimensionierungen/Proportionen finden wir vor? Welche gesetzlichen Vorgaben (Bauordnung, StVO, …) nehmen Einfluss auf die Nutzung? Wie haben sich die bauliche Struktur und die Nutzungsstruktur über die Zeit verändert?

 

Qualifikationen:

Die Befähigung zur wissenschaftlich korrekten Arbeitsweise wird über die Vorlage einer theoretischen Seminararbeit oder einer analytischen Entwurfsarbeit festgestellt.
Für das Forschungsfeld „Paris“ wird darüber hinaus die Sprachkompetenz „Französisch in Wort und Schrift“ und die Bereitschaft zu einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt vorausgesetzt.

 

Kontakt/Betreuung: Angelika Psenner; FoB Städtebau angelika.psenner@tuwien.ac.at


Buchneuerscheinung: Wasser Stadt Wien

Wasser Stadt Wien – Eine Umweltgeschichte
Zentrum für Umweltgeschichte (Hrsg.)

Zu viel Wasser, zu wenig Wasser, schmutziges Wasser, unzugängliches Wasser, Wasser am „falschen“ Ort oder im „falschen“ Aggregatzustand – all diese Probleme haben die Menschen in der Vergangenheit dazu motiviert, in die Wasserlandschaft in und um Wien einzugreifen. Immer wenn sie das taten, bauten sie mit an der „Wasserstadt“ – oftmals selbst dann, wenn sie räumlich weit entfernt oder mit ganz anderen Absichten tätig wurden. Sie veränderten dabei die städtischen Beziehungen zur natürlichen wie menschlich überformten Umwelt.

„Wasser Stadt Wien – Eine Umweltgeschichte“ folgt dem gemeinsamen Wandel der Stadt Wien und ihrer Gewässer seit der frühen Neuzeit. Das Buch ist eine Reise durch Zeiten und Räume – eine Reise, die bis in das Römische Vindobona, zum Schwarzen Meer und an die Nordsee führt. Zahlreiche Illustrationen mit historischen Karten und Ansichten, GIS-Rekonstruktionen der Wiener Landschaften und aktuellen Fotos bereichern den anspruchsvoll gestalteten Band.

Autorinnen und Autoren:
Gertrud Haidvogl, Friedrich Hauer, Severin Hohensinner, Erich Raith, Martin Schmid, Christoph Sonnlechner, Christina Spitzbart-Glasl, Verena Winiwarter

Verleger:
Institute für Hydrobiologie und Gewässermanagement (IHG) und für Soziale Ökologie (SEC) der Universität für Bodenkultur Wien sowie Forschungsbereich Städtebau der Technischen Universität Wien

Förderer:
Stadt Wien (MA 45 – Wiener Gewässer, MA 31 – Wiener Wasser), Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT)

Printausgabe: 496 Seiten, Ganzleinenband mit Lesebändchen

Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-900932-67-1
Buchpreis: 39,- €

Zitiervorschlag:
Zentrum für Umweltgeschichte, Hrsg. (2019): Wasser Stadt Wien – Eine Umweltgeschichte. Universität für Bodenkultur Wien, Technische Universität Wien, Wien, 496 S.

Bezugsmöglichkeit Printausgabe:

  • MA45 – Onlinebestellung und Informationen über Bezugsstellen:
    https://www.wien.gv.at/umwelt/gewaesser/buch-wasser-stadt-wien.html
  • Technisches Museum Wien, 14., Mariahilfer Straße 212
  • Verein für Geschichte der Stadt Wien, Wr. Stadt- u. Landesarchiv, Wien 11, Gasometer D (U3 Station Gasometer, Zugang über Gasometer A), 5. Archivgeschoß, Zi. 505; 9.00 – 15.00

Bezugsmöglichkeit digitale Ausgabe: Ein PDF des Buchs steht hier ab Jänner 2020 zum kostenfreien Download bereit.


1. Preis LandschaftsArchitekturPreis für Studierende

Die TU Wien Studentinnen Clara Kessler und Sophie Schaffer haben gemeinsam mit BOKU-Studentin Deborah Sailer den LAP – LandschaftsArchitekturPreis für Studierende 2019 gewonnen. Der Preis wird von der ÖGLA – Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur ausgelobt und ist mit 1.400 Euro dotiert.

Eingereicht wurde das Projekt „Ruinen in der Stadtlandschaft Palermos“, das aus einer Entwurfsarbeit hervorging, die im Rahmen des (Bachelor) Entwerfen Palermo am Forschungsbereich Städtebau entstand.

Das Projekt entwickelte sich aus der persönlichen Faszination für die vielen Ruinen in der Altstadt von Palermo und der darauffolgenden Auseinandersetzung mit deren räumlichen Potentialen, möglichen Transformationen und Neu-Programmierungen. Es wird ein Netz von neuen Mikro-Freiräumen über die Stadt gelegt, denen je nach baulichem Zustand, Zugänglichkeit und städtebaulicher Situierung der Ruinen Szenarien zugeteilt werden: City Oasis, School of Life, Urban Farm, Forgotten Places, Fun Palace oder Dissolving Reality.


WIR TRAUERN

Die TU Wien trauert um Univ. Prof. i.R. Dipl.-Arch. Christoph Luchsinger, der kurz nach seiner Pensionierung, am 6. November 2019, verstorben ist.

 

 

 

 

 

 

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer mussten wir erfahren, dass Christoph Luchsinger nach kurzer schwerer Erkrankung unerwartet verstorben ist.

In Christoph Luchsinger (1954–2019) vereinten sich auf einzigartige Weise architektonisches Schaffen und städtebauliches Denken, eingebettet in einen kulturell weltoffenen und visionären Horizont. Er war uns als ein analytisch scharfer, kritischer und eigenständiger Kollege freundschaftlich verbunden. Wir verlieren mit ihm einen unserer profiliertesten und engagiertesten Kollegen, der mit seiner Bescheidenheit und seinem Humor immer in unserer Erinnerung bleiben wird.

Nach seinem Studium an der ETH Zürich war Christoph Luchsinger als Redakteur der Fachzeitschrift Werk, Bauen + Wohnen, als Dozent an der ZHAW in Winterthur sowie in seinem Architekturbüro in Luzern mit seinem Büropartner Max Bosshard tätig. Sie gehörten zu den ersten, die im deutschsprachigen Raum das Phänomen der Ausdehnung der Siedlungsgebiete in die Landschaft thematisierten. 2009 wurde Christoph Luchsinger als Professor für Städtebau und Entwerfen an die Technische Universität Wien berufen und gründete mit seiner Übersiedlung auch eine Niederlassung seines Architekturbüros in Wien.

Christoph Luchsinger hat sich in den zehn Jahren seiner Tätigkeit in Wien in die Gestaltung der von ihm geliebten Stadt ebenso intensiv eingebracht wie in die Gestaltung der Lehre und Forschung an der TU Wien. Er leitete viele Jahre das Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen und konnte ein umfassendes internationales akademisches Netzwerk mit Schwerpunkt auf Süd- und Osteuropa aufbauen, er gestaltete das Hochhauskonzept der Stadt Wien, wirkte am Stadtentwicklungsplan 2025 mit und war viele Jahre im Bauausschuss der Stadt Zürich tätig.

Christoph Luchsinger wurde jäh aus der forschungsgeleiteten Lehre gerissen, in der er mit Studierenden an Fragen zum Stadtentwicklungsplan 2035 arbeiten wollte. Christoph Luchsinger war Vorsitzender der Camillo-Sitte-Gesellschaft, Träger des Silbernen Ehrenzeichens der Stadt Wien und Prof.hc. an der National University of Kharkiv.

Er beherrschte die hohe Kunst der Lösungsorientierung. Mal war es die leise Sprache, zurückhaltend, sensibel und vermittelnd. Mal auch der direkte Ton, fordernd und klar in der Ansage. Er brachte sich in die Gremienarbeit an der Fakultät ein und wirkte maßgeblich an deren Weiterentwicklung mit: als Vorsitzender der Studienkommission Architektur und Building Science, als Mitglied des Fakultätsrates und als Vorsitzender der ProfessorInnenkurie.

Mit dem Tod von Christoph Luchsinger haben wir einen Freund, einen Kollegen und einen außergewöhnlichen Menschen und die Fakultät einen engagierten und einen ihrer angesehensten Kollegen verloren, der sich mit großer Leidenschaft und klarer Sprache für seine Disziplin, für die Entwicklung seines Teams und für die Weiterentwicklung der Fakultät für Architektur und Raumplanung eingesetzt hat.

 

Das Städtebau-Team und die Fakultät für Architektur und Planung


Lehre im Sommersemester 2020

Sämtliche Lehrveranstaltungen des FoB Städtebau werden seit Beginn der Corona-Pandemie online weitergeführt.