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Der Forschungsbereich Städtebau in Zeiten der Corona-Pandemie

Die Konsequenzen der Corona-Pandemie stellen uns alle vor enorme Herausforderungen! Wir vom Team Städtebau bemühen uns sehr, den Lehr- und Forschungsbetrieb unter diesen Bedingungen aufrechtzuerhalten.

Sämtliche Lehrveranstaltungen des FoB Städtebau werden seit Beginn der Aussetzung der Präsenzlehre online weitergeführt. Konkrete Informationen dazu stehen jeweils im TISS bzw. über E-Mail im direkten Kontakt mit den Lehrenden zur Verfügung und werden laufend aktualisiert.

Für sonstige Anfragen wenden Sie sich bitte bis auf weiteres per E-Mail an das aktuell als Homeoffice geführte Sekretariat: stb@tuwien.ac.at.

Der physische Zugang zum Forschungsbereich Städtebau bleibt weiterhin geschlossen. Allfällige Änderungen dieses Status werden zeitgerecht bekanntgegeben.

Liebe Grüße,

Team Städtebau


Bibliothek vorübergehend geschlossen

Die Bibliothek des Forschungsbereichs Städtebau bleibt vorübergehend geschlossen.

Die Begründung dafür liegt in der Pensionierung der Leiterin, Frau Helga Tschiedl mit 29. Februar 2020. Unserem mehrfach geäußerten Wunsch einer Nachbesetzung wurde seitens Bibliotheksdirektion leider nicht entsprochen.

Wir arbeiten nun an einem möglichst ressourcenschonenden Organisationmodell innerhalb des Forschungsbereichs Städtebau, die Bibliothek in einem eingeschränkten Format den Studierenden und dem Fachkollegium künftig wieder zugänglich zu machen.

Wir bitten bis dahin um Verständnis für die aktuelle Situation.
Zur Rückgabe entlehnter Bücher kontaktieren Sie bitte das Sekretariat des Forschungsbereichs Städtebau.


Einladung Schlusspräsentationen Entwerfen SoSe 2020

Der Forschungsbereich Städtebau lädt im Rahmen der Entwerfen des Sommersemesters 2020 zu den folgenden Schlusspräsentationen ein und freut sich über rege Teilnahme.


Steigeisen 

Betreuung: Norbert Trolf, Markus Tomaselli

Schlusspräsentation: Montag, 29.Juni, ab 15.00 Uhr 

• Form/Modus und Medium der Präs.
GTM https://global.gotomeeting.com/join/828217725 

• Anzahl der Projekte / Studierenden
9 Projekte / 21 Studierende

• geladene Gastjuror*Innen
Arch. Burtscher, DI Juen, Dorferneuerung Tirol, Prof. Sonja Hohengassser


Sarajevo. Looking for Walter

Betreuung: Nela Kadic, Vera Groiss

Schlusspräsentation Freitag, 26. Juni 2020, ab 09.00 Uhr

• Form/Modus und Medium der Präs. GTM https://global.gotomeeting.com/join/189018125

• Anzahl der Projekte / Studierenden 6 Projekte / 13 Studierende  

• geladene Gastjuror*Innen
Haris Piplas, Markus Tomaselli, Clara Linsmeier


Lifelines

Betreuung: Sebastian Sattlegger, Bernhard Mayer, Clara Linsmeier 

Schlusspräsentation:  Dienstag, 30. Juni 2020, ab 14.00 Uhr 

• Form/Modus und Medium der Präs. Zoom  https://tuwien.zoom.us/j/96723095976

Anzahl der Projekte / Studierenden  18 Studierende

• Geladener Gastkritiker:  Mathias Mitteregger


100 Ideen für Wien

Betreuung: Hubert Klumpner, Michael Walczak 

Schlusspräsentation: Mittwoch, 1. Juli 2020, ab 09.00 Uhr 

• Form/Modus und Medium der Präs. GTM https://global.gotomeeting.com/join/782209829

• Anzahl der Projekte / Studierenden 24 Studierende 

• geladene Gastjuror*Innen Robert Fabach (Architekt Wien), Melanie Fessel (PhD cand. U-TT Zurich), Anne Graupner (Architektin Johannesburg Salzburg), Philipp Lutz (Architekt Bregenz), Norbert Mayr (Architekturtheoretiker und Publizist Salzburg) , Stefan Scheiber-Loeis (Architekt U-TT New York)


Erfahrungsräume 

Betreuung: Adrian Judt, Helene Schauer 

Schlusspräsentation: Mittwoch, 1. Juli 2020, ab 15.00 Uhr 

• Form/Modus und Medium der Präs. GTM https://www.gotomeet.me/erfahrungsräume

• Anzahl der Projekte / Studierenden 3 Projekte, 6 Studierende 

• geladene Gastjuror*Innen Daniel Dutkowski, Josef Hutter, Lene Benz, Dorothee Huber 


Wasserlinien

Betreuung: Friedrich Hauer

Schlusspräsentation: Donnerstag, 2. Juli 2020, ab 14.00 Uhr 

• Form/Modus und Medium der Präs.
GTM https://global.gotomeeting.com/join/442302469 

• Anzahl der Projekte / Studierenden  6 Projekte, 18 Studierenden

• Gastjuror*Innen:  Andrea Überbacher, Richard Stiles


Transformative Räume Paris

Betreuung: Angelika Psenner, Max Utech

Schlusspräsentation:  Montag, 6. Juli 2020, ab 10.00 Uhr 

• Form/Modus und Medium der Präs. GTM  https://global.gotomeeting.com/join/413640533

Anzahl der Projekte / Studierenden 9 Projekte, 26 Studierende

• Geladene Gastkritiker*innen:  Arch. DI Andreas Zeese, Arch. DI Susan Kraupp


Urban Density Lab Lemberg 2019

Betreuung: Andreas Hofer, Christian Gigler

Schlusspräsentation: Donnerstag, 25. Juni 2020, ab 10.00 Uhr 

• Form/Modus und Medium der Präs. Zoom https://tuwien.zoom.us/j/92501095997

• Anzahl der Projekte / Studierenden
6 Projekte / 18 Studierende

• geladene Gastjuror*Innen
Andrea Überbacher, FB Städtebau; Anasztasia Hujvan, TU Wien, Lviv Polytechnic; Julian Chaplinskyy, former Chief Architect of Lviv; Bohdan Cherkes, Dean Lviv Polytechnic


Steigeisen 

Betreuung: Norbert Trolf, Markus Tomaselli

Schlusspräsentation: Montag, 29.Juni, ab 15.00 Uhr 

• Form/Modus und Medium der Präs.
GTM https://global.gotomeeting.com/join/828217725 

• Anzahl der Projekte / Studierenden
9 Projekte / 21 Studierende

• geladene Gastjuror*Innen
Arch. Burtscher, DI Juen, Dorferneuerung Tirol, Prof. Sonja Hohengassser


Sommerentwerfen 2020

Der Forschungsbereich Städtebau bietet auch im bevorstehenden Sommer Studierenden die Möglichkeit an Entwerfen teilzunehmen. Die Details zu den jeweiligen Anmeldemodalitäten sind in den folgenden Plakaten ablesbar. Die Betreuenden freuen sich über reges Interesse!


Kick-Off 100 Ideen für Wien

Mit Montag, dem 22. Juni 2020, startet das Sommerentwerfen 100 Ideen für Wien unter der Leitung von Gastprofessor Hubert Klumpner. In Zusammenarbeit mit seinem Partner Michael Walczak werden die Studierenden anhand von Exkursionen durch Wien in der Stadt arbeiten, forschen, explorieren und entdecken. Als Ziel wird dabei die Sammlung räumlicher Ideen, die eine Vision der Stadt von Morgen entwerfen, verstanden. 

In den folgenden zehn Tagen durchlaufen die Studierenden einen intensiven Arbeitsprozess in Form von Bootcamp, Exercising Method and Process, Fieldwork, Studio Mobil Sessions, Studio Mobil Round Table und Post Production, welche ihren Abschluss im Final Review am Mittwoch, den 1. Juli 2020, finden werden. 

Der Forschungsbereich Städtebau lädt dazu ab 09.00 Uhr via Gotomeeting unter folgenden Link ein.


Gastvortrag Andreas Zeese

Im Zuge des Entwerfens Transformative Räume Paris luden Angelika Psenner und Max Utech zum Gastvortrag „Le Corbusier und Paris“ von Andreas Zeese ein.

Die Aufzeichnung ist ab sofort unter diesem Link einsehbar.



Einladung zur 11. Sustainability Challenge

JETZT BEWERBEN BIS 7.7.2020

70 Studierende. 4 Universitäten. 1 Ziel. – Wahllehrveranstaltung zu den Themen Nachhaltigkeit, SDGs und urbaner Wandel mit ECTS-Vergabe – Bewerbung online bis zum 7.7.2020 – Masterstudierende und fortgeschrittene Bachelorstudierende aller Studienrichtungen sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben

Die Sustainability Challenge dauert zwei Semester (WS 20/21, SS 21) und beginnt im Oktober 2020. Die Teilnahme ist an einem von zwei Tracks möglich. Service Learning oder Start-up.

Beim Service Learning arbeiten Studierende zusammen mit Unternehmen an konkreten Nachhaltigkeitsprojekten. Im Start-up Track haben Studierende die Möglichkeit ihre eigene nachhaltige Unternehmensidee zu verwirklichen. Den theoretischen Input dazu liefern die teilnehmenden Universitäten: In Einheiten an WU, BOKU, TU und Uni Wien beschäftigen sich Lehrende aller Universitäten unter anderem mit Fragen zu ökologischer Ökonomie, Klimawandel, nachhaltigem Bauen und sozial-ökologischen Politiken.

Studierende aller Studienrichtungen sind herzlich eingeladen, sich bis zum 7.7. 2020 zu bewerben! Nähere Informationen und Bewerbung online unter www.SustainabilityChallenge.at



Gastvortrag Hubert Klumpner

Im Zuge der Gastprofessur von Hubert Klumpner lud der Forschungsbereich Städtebau zum Vortrag „modern normal equals informal – re-imagining social justice by prototyping urbanisation processes“ ein. Markus Tomaselli moderierte den Beitrag von Hubert Klumpner und Michael Walczak.

Die Aufzeichnung des Vortrags ist ab sofort unter diesem Link einsehbar.


Gastvortrag Fabian Dembski

Im Zuge des Entwerfens Transformative Räume Paris luden Angelika Psenner und Max Utech zum Gastvortrag „Die Post-Öl Stadt: Fallstudien und Strategien“ von Fabian Dembski ein.

Die Aufzeichnung ist ab sofort unter diesem Link einsehbar.


retrofit_20 brigittenau

Inhalt

Das Projekt beschäftigt sich mit der Transformation von Wohnanlagen und Freiräumen der GemeindeWien aus den 1950er und 1960er Jahren in zukunftsfähige, urbane Lebensräume.

Der Begriff „retrofit“ steht in diesem Kontext für Erneuerung und Nachrüstung unter größtmöglicher Beibehaltung der vorhandenen Strukturen und deren Adaptierung für aktuelle und künftige Anforderungen ihrer Nutzer*Innen.

retrofit_20 brigittenau umfasst ein Stadtquartier von 5 Gemeindebauten im Umfeld des Bezirkszentrums Brigittenau: Johann-Kaps-Hof, Anton-Schmid-Hof, Johann Böhm Wohnhausanlage, Pappenheimgasse 29 und Karl-Michal-Hof.

retrofit_20 brigittenau ist ein akademisches Semesterprojekt (2019/20) von Studierenden und Lehrenden des Forschungsbereichs Städtebau TU Wien in Zusammenarbeit mit Plansinn und zahlreichen Akteur*Innen im Bezirk und der Wiener Stadtplanung.

TeilnehmerInnen

Moritz Hilgarth, Felix Erol Abiral, Alma Rapuca, Blerina Balaj, Natalia Polstovalova, Aleksa Pjevic, Martina Vittori, Do Hyoung Kim, Nikolaos Kouklakis, Călin Talabă, Ioana Morariu, Michel Simon, Jonathan Hagel, Matthias Aigner, Jenny Huynh-Minh, Carolina Turri, Anna Nosykova, Cosima Sima, Laura Sauter, Victoria Fricker, Skih Pao Yang, Cangir Abdurrahman (Studierende)

Andreas Hofer, Andrea Überbacher, Wolfgang Gerlich, Anasztazia Hujvan (Betreuung)

Projektpartner: Akteur*Innen im Bezirk Brigittenau / in der Wiener Stadtplanung

• Bezirksvorstehung Brigittenau: Bezirksvorsteher Hannes Derfler

• VHS Brigittenau: Direktor Ing. Karl Dwulit,

• wohnpartner-Team 1_2_8_9_20  Mag. Alexander Steffek,

• MA 17 – Stadt Wien Integration & Diversität Schwerpunktzentrum Nord

• Fairplay / Backbone Wien 20: Manuela Synek,

• GB* Gebietsbetreuung 1, 2, 7, 8, 9, 20 : Dipl.-Ing. Martin Forstner

• Nonconform Architektur vor Ort: Architekt Dipl.-Ing. Peter Nageler, Architekt MSc Oana Stancioiu

• IBA / Internationale Bauausstellung Wien: Dipl.-Ing. Rainer Zeitlinger, Dipl.-INg. Dr. Amila Sirbegovich,

• MA 21: Gabriele Berauschek, Dipl.-Ing. Ljuba Goger, Dipl.-Ing. Alexandra Rupp-Ebenspanger


Ausschreibung: Diplomarbeitsthemen

Folgende Themen werden mit Mai 2020 am FoB Städtebau ausgeschrieben. Die Bearbeitung kann in dt. oder engl. Erfolgen

  • Das gründerzeitliche Souterrain/Tiefparterre – 19th Century Souterrain/Basement
  • Stadtparterre, Paris – Urban Parterre, Paris
  • Stadtparterre, Graz – Urban Parterre, Graz

Hintergrund:

Seit einigen Jahren bereits stellt die Wiener Stadtparterre-Krise einen zentralen Schwerpunkt in der (lokalen) Stadtforschung dar, der nicht zuletzt auch die Stadtverwaltung selbst intensiv beschäftigt. Fließender und ruhender Verkehr machen den öffentlichen Raum zu einem für Stadtbewohner*innen unattraktiven Ort. Im Zusammenhang damit nimmt die Leerstandsquote im Erdgeschoß nach wie vor zu, sodass infolge noch mehr städtischer Raum in (Indoor)Stellplätze umgewandelt wird. So scheint das eigentliche urbane Leben sich immer weiter vom Stadtparterre zu entfernen.

Da die tatsächliche Situation um das Zusammenspiel von öffentlichem Raum und Bebauung derzeit nicht erhoben wird – dazu fehlt es an geeigneten Instrumenten – scheint die Stadtverwaltung über keine (wirklich effiziente) Handhabe für die Lenkung dieser Transformation zu verfügen. Konkrete Zahlen liegen weder zum Leerstand, noch zu privaten Erdgeschoßgaragen, Selfstorages oder anderen Unternutzungsformen vor.

In einer ersten Annäherung muss es also darum gehen das Potential des Stadtparterres zu untersuchen, es zu skizzieren und abzubilden. Eine gründliche Analyse der historischen Entwicklung erweist sich hier als besonders zielführend um die komplexen mikroanalytischen Zusammenhänge zu erforschen.

Zu diesem Themenfeld sind in den vergangenen Jahren bereits mehrere Arbeiten entstanden, siehe z.B.:

Berlin: http://repositum.tuwien.ac.at/obvutwhs/download/pdf/3764317?originalFilename=true
Prag: https://repositum.tuwien.ac.at/obvutwhs/download/pdf/3581560?originalFilename=true

Budapest: https://repositum.tuwien.ac.at/obvutwhs/download/pdf/4547000?originalFilename=true

 

Forschungsfeld:

Transformationen urbaner Räume // Stadtentwicklung des 19. u. beginnenden 20. Jhdts.

 

Aufgabe / Arbeitsplan / Zeitplan:

Es geht darum die Fakten hinsichtlich baulicher Struktur und Nutzungsstruktur zum jeweiligen Forschungsfeld zu erheben und anhand ausgewählter Areale (welche in Absprache mit der Betreuerin zu definieren sind) zu erforschen. Ein analytischer Entwurf ist fakultativ möglich.

 

Konkrete Fragestellungen:

Wie funktioniert das Stadtparterre bzw. das Souterrain? Welche Dimensionierungen/Proportionen finden wir vor? Welche gesetzlichen Vorgaben (Bauordnung, StVO, …) nehmen Einfluss auf die Nutzung? Wie haben sich die bauliche Struktur und die Nutzungsstruktur über die Zeit verändert?

 

Qualifikationen:

Die Befähigung zur wissenschaftlich korrekten Arbeitsweise wird über die Vorlage einer theoretischen Seminararbeit oder einer analytischen Entwurfsarbeit festgestellt.
Für das Forschungsfeld „Paris“ wird darüber hinaus die Sprachkompetenz „Französisch in Wort und Schrift“ und die Bereitschaft zu einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt vorausgesetzt.

 

Kontakt/Betreuung: Angelika Psenner; FoB Städtebau angelika.psenner@tuwien.ac.at


Buchneuerscheinung: Wasser Stadt Wien

Wasser Stadt Wien – Eine Umweltgeschichte
Zentrum für Umweltgeschichte (Hrsg.)

Zu viel Wasser, zu wenig Wasser, schmutziges Wasser, unzugängliches Wasser, Wasser am „falschen“ Ort oder im „falschen“ Aggregatzustand – all diese Probleme haben die Menschen in der Vergangenheit dazu motiviert, in die Wasserlandschaft in und um Wien einzugreifen. Immer wenn sie das taten, bauten sie mit an der „Wasserstadt“ – oftmals selbst dann, wenn sie räumlich weit entfernt oder mit ganz anderen Absichten tätig wurden. Sie veränderten dabei die städtischen Beziehungen zur natürlichen wie menschlich überformten Umwelt.

„Wasser Stadt Wien – Eine Umweltgeschichte“ folgt dem gemeinsamen Wandel der Stadt Wien und ihrer Gewässer seit der frühen Neuzeit. Das Buch ist eine Reise durch Zeiten und Räume – eine Reise, die bis in das Römische Vindobona, zum Schwarzen Meer und an die Nordsee führt. Zahlreiche Illustrationen mit historischen Karten und Ansichten, GIS-Rekonstruktionen der Wiener Landschaften und aktuellen Fotos bereichern den anspruchsvoll gestalteten Band.

Autorinnen und Autoren:
Gertrud Haidvogl, Friedrich Hauer, Severin Hohensinner, Erich Raith, Martin Schmid, Christoph Sonnlechner, Christina Spitzbart-Glasl, Verena Winiwarter

Verleger:
Institute für Hydrobiologie und Gewässermanagement (IHG) und für Soziale Ökologie (SEC) der Universität für Bodenkultur Wien sowie Forschungsbereich Städtebau der Technischen Universität Wien

Förderer:
Stadt Wien (MA 45 – Wiener Gewässer, MA 31 – Wiener Wasser), Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT)

Printausgabe: 496 Seiten, Ganzleinenband mit Lesebändchen

Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-900932-67-1
Buchpreis: 39,- €

Zitiervorschlag:
Zentrum für Umweltgeschichte, Hrsg. (2019): Wasser Stadt Wien – Eine Umweltgeschichte. Universität für Bodenkultur Wien, Technische Universität Wien, Wien, 496 S.

Bezugsmöglichkeit Printausgabe:

  • MA45 – Onlinebestellung und Informationen über Bezugsstellen:
    https://www.wien.gv.at/umwelt/gewaesser/buch-wasser-stadt-wien.html
  • Technisches Museum Wien, 14., Mariahilfer Straße 212
  • Verein für Geschichte der Stadt Wien, Wr. Stadt- u. Landesarchiv, Wien 11, Gasometer D (U3 Station Gasometer, Zugang über Gasometer A), 5. Archivgeschoß, Zi. 505; 9.00 – 15.00

Bezugsmöglichkeit digitale Ausgabe: Ein PDF des Buchs steht hier ab Jänner 2020 zum kostenfreien Download bereit.


1. Preis LandschaftsArchitekturPreis für Studierende

Die TU Wien Studentinnen Clara Kessler und Sophie Schaffer haben gemeinsam mit BOKU-Studentin Deborah Sailer den LAP – LandschaftsArchitekturPreis für Studierende 2019 gewonnen. Der Preis wird von der ÖGLA – Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur ausgelobt und ist mit 1.400 Euro dotiert.

Eingereicht wurde das Projekt „Ruinen in der Stadtlandschaft Palermos“, das aus einer Entwurfsarbeit hervorging, die im Rahmen des (Bachelor) Entwerfen Palermo am Forschungsbereich Städtebau entstand.

Das Projekt entwickelte sich aus der persönlichen Faszination für die vielen Ruinen in der Altstadt von Palermo und der darauffolgenden Auseinandersetzung mit deren räumlichen Potentialen, möglichen Transformationen und Neu-Programmierungen. Es wird ein Netz von neuen Mikro-Freiräumen über die Stadt gelegt, denen je nach baulichem Zustand, Zugänglichkeit und städtebaulicher Situierung der Ruinen Szenarien zugeteilt werden: City Oasis, School of Life, Urban Farm, Forgotten Places, Fun Palace oder Dissolving Reality.


WIR TRAUERN

Die TU Wien trauert um Univ. Prof. i.R. Dipl.-Arch. Christoph Luchsinger, der kurz nach seiner Pensionierung, am 6. November 2019, verstorben ist.

 

 

 

 

 

 

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer mussten wir erfahren, dass Christoph Luchsinger nach kurzer schwerer Erkrankung unerwartet verstorben ist.

In Christoph Luchsinger (1954–2019) vereinten sich auf einzigartige Weise architektonisches Schaffen und städtebauliches Denken, eingebettet in einen kulturell weltoffenen und visionären Horizont. Er war uns als ein analytisch scharfer, kritischer und eigenständiger Kollege freundschaftlich verbunden. Wir verlieren mit ihm einen unserer profiliertesten und engagiertesten Kollegen, der mit seiner Bescheidenheit und seinem Humor immer in unserer Erinnerung bleiben wird.

Nach seinem Studium an der ETH Zürich war Christoph Luchsinger als Redakteur der Fachzeitschrift Werk, Bauen + Wohnen, als Dozent an der ZHAW in Winterthur sowie in seinem Architekturbüro in Luzern mit seinem Büropartner Max Bosshard tätig. Sie gehörten zu den ersten, die im deutschsprachigen Raum das Phänomen der Ausdehnung der Siedlungsgebiete in die Landschaft thematisierten. 2009 wurde Christoph Luchsinger als Professor für Städtebau und Entwerfen an die Technische Universität Wien berufen und gründete mit seiner Übersiedlung auch eine Niederlassung seines Architekturbüros in Wien.

Christoph Luchsinger hat sich in den zehn Jahren seiner Tätigkeit in Wien in die Gestaltung der von ihm geliebten Stadt ebenso intensiv eingebracht wie in die Gestaltung der Lehre und Forschung an der TU Wien. Er leitete viele Jahre das Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen und konnte ein umfassendes internationales akademisches Netzwerk mit Schwerpunkt auf Süd- und Osteuropa aufbauen, er gestaltete das Hochhauskonzept der Stadt Wien, wirkte am Stadtentwicklungsplan 2025 mit und war viele Jahre im Bauausschuss der Stadt Zürich tätig.

Christoph Luchsinger wurde jäh aus der forschungsgeleiteten Lehre gerissen, in der er mit Studierenden an Fragen zum Stadtentwicklungsplan 2035 arbeiten wollte. Christoph Luchsinger war Vorsitzender der Camillo-Sitte-Gesellschaft, Träger des Silbernen Ehrenzeichens der Stadt Wien und Prof.hc. an der National University of Kharkiv.

Er beherrschte die hohe Kunst der Lösungsorientierung. Mal war es die leise Sprache, zurückhaltend, sensibel und vermittelnd. Mal auch der direkte Ton, fordernd und klar in der Ansage. Er brachte sich in die Gremienarbeit an der Fakultät ein und wirkte maßgeblich an deren Weiterentwicklung mit: als Vorsitzender der Studienkommission Architektur und Building Science, als Mitglied des Fakultätsrates und als Vorsitzender der ProfessorInnenkurie.

Mit dem Tod von Christoph Luchsinger haben wir einen Freund, einen Kollegen und einen außergewöhnlichen Menschen und die Fakultät einen engagierten und einen ihrer angesehensten Kollegen verloren, der sich mit großer Leidenschaft und klarer Sprache für seine Disziplin, für die Entwicklung seines Teams und für die Weiterentwicklung der Fakultät für Architektur und Raumplanung eingesetzt hat.

 

Das Städtebau-Team und die Fakultät für Architektur und Planung


Lehre im Sommersemester 2020

Sämtliche Lehrveranstaltungen des FoB Städtebau werden seit Beginn der Corona-Pandemie online weitergeführt.